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1

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 10:30

Spielbericht Dark Woods

Hallo zusammen,

ich habe einen Spielbericht erstellt über die OP Dark Woods.
Sie fand im August 2013 in der Schweiz statt.

http://www.rescue-squad.de/spiel_130810.pdf#page=1&view=FitH

Nebst, dass ich euch viel Spass beim Lesen wünsche, würde ich mich über Anmerkungen, Kommentare und Kritik freuen.


Grüsse

Steiny
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Rudi

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2

Dienstag, 15. Oktober 2013, 18:43

Die Idee mit den Karten bzw. der Visualisierung der einzelnen Abläufe finde ich gut und gelungen. Nur bei den einzelnen Akten ist die erste Übersichtskarte vlt. etwas klein geraten?

Persönlich bin ich aber ein Freund von einem "sachlicheren" Layout, das Logo in der Kopfzeile, die Vorhänge, die Texteinzüge und die wechselnde Hintergrundfarbe ist mir subjektiv zu viel.
Vorschlag: Gleich die Hintergrundfarbe bei allen Seiten an und heb die Textfelder vlt. mit einem anderen olivton ab?! Darüber hinaus solltest du die Positionen der einzelnen Textfelder angleichen.

Der Schreibstil wackelt ab und zu, wird aber deiner schweizerischen Abstammung zuzuschreiben sein, oder?

Die Anmerkung mit der Heilung ist bestimmt sinnvoll, sehr leicht umzusetzen und bringt vor allem Atmosphäre. Einen getroffenen Spieler aus der Schusslinie zu ziehen hat seinen eigenen "Charme". Dazu müssen aber alle mitspielen...


Alles in allem ganz gut lesbar. Wie lange ging das Spiel denn?
Was mich allerdings stutzig gemacht hat:

Zitat

Dieser Nachteil trägt aber zu einem Nebeneinander mit anderen Waldbenutzern bei (Wanderer, Velofahrer und Reiter).


Wird in der Schweiz "einfach" so gespielt - ohne Absperrungen und Hinweise usw. usf.?
Das es in Tschechien "normal" ist hab ich schon gehört, in der Schweiz ist mir das jetzt neu ;)
qft: Kein Ding für den King!

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3

Dienstag, 15. Oktober 2013, 19:35

Hallo Rudi,

danke für die Rückmeldung. Sie ist sehr hilfreich.

Zu deinen Fragen:
1. Das Spiel ging etwa 7 Stunden.
2. Tatsächlich wird das Waldareal nicht abgesperrt oder mit Warnhinweisen gesperrt. Wanderer haben generell Zugang zu allen Waldarealen. Das ist so festgeschrieben und darf nicht verändert werden. Anders ist es bei bebauten Arealen. Wir spielen zum Beispiel ab und zu auf dem Übungsgelände der Feuerwehr. Die legen dort in der Woche Feuer, löschen es und wir befeuern uns am Wochenende dann auf unsere Art. Das Areal ist aber umzäunt und nicht einsehbar. Also kann da auch keiner durchlaufen. Ein Nebeneinander finden demnach wirklich nur bei Spielen im Wald statt.


Grüsse

Steiny
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Rudi

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4

Dienstag, 15. Oktober 2013, 20:18

Kein Problem.

Okay, wieder was gelernt. Ob das eine sinnvolle Regelung ist, darüber lässt sich wohl diskutieren. Ich wäre, als unbedarfter Wandersmann sicherlich stark irritiert wenn ich auf einmal in die Arme einer Gruppe Airsoftspieler stolzieren würde. Aber gut...
Wie fallen die Reaktionen darauf aus? Mal aus reiner Neugierde ;)
qft: Kein Ding für den King!

Klab

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5

Dienstag, 15. Oktober 2013, 22:56

Wow, 2km² Spielgelände, nicht übel!

Das mit der Coke Zero ist sehr lustig, wir haben auf der Reservistenmeisterschaft auch Unmengen von dem Kackzeug gesoffen (wurde gesponsort) :facepalm: :biggrin: auch: coole Frau!

Ich hab an der Präsentation nichts auszusetzen, wir sind ja nicht beim Barras. Das taktische Kartenmaterial (sprich: die Karte mit dem Zeugs was ihr draufgemalt habt) taugt!
Motto der Minensucher? Wer suchet, der findet. Wer drauftritt verschwindet.

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6

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 12:14

Hallo zusammen,

zu erst ein recht herzliches Dankeschön für die informativen Rückmeldungen.

Ich habe bei diesem Spielbericht mehr Gewicht auf die Grafiken, als auf die Texte gelegt. Der Text ist so holprig geworden, weil ich beim Anpassen der Textfelder schlichtweg den Text aus den Augen verlor. Sorry dafür und danke für den Hinweis.
Die Spielberichte, die ich sonst so schreibe haben oft zwischen 10 bis 30 Textseiten. Der Schwerpunkt liegt dort auf dem Text der nur von Grafiken unterstützt wird. Hier wollte ich es umgekehrt machen und viele Grafiken benutzen um den Lesespaß und die Lesephantasie zu erhöhen. (vergl. Spielbericht Berget 11 mit 36 Seiten: http://www.rescue-squad.de/spiel_130624.pdf#page=1&view=FitH)

Auf die Anmerkung, dass man im selben Waldareal neben anderen Nutzern spielt, möchte ich etwas genauerer eingehen. Dann könnt ihr euch vielleicht ein besseres Bild davon machen, wie es hier in der Schweiz gehandhabt wird.
Zu erst muss ich klarstellen, dass Airsoft in diesem Zusammenhang als Sport und Spiel zu verstehen ist.
Das ist wichtig, denn ich möchte es mit einem Vergleich zu einer anderen Sportart belegen:
Es treffen sich zum Fussball 12 Leute in einem öffentlichen Park und spielen auf der Wiese mit Sporttaschen als Tore. Ein abgegrenztes Spielfeld gibt es nicht.
Wenn jetzt eine Mutter mit ihrem Kinderwagen durch das Spielfeld läuft, wie sollten sich die Spieler dann verhalten? Klar, sie lassen den Ball ruhen, warten, bis die Frau durch das Feld gelaufen ist, und spielen dann weiter. (Je nach Aussehen der Frau, gibt man ihr noch einen Kommentar mit auf den Weg - so das Übliche eben).

So ist es hier auch.

Wir spielen zwar nicht in einem Park aber ein 2km² grosses Areal kann man sich ja durchaus mit anderen teilen.
Läuft, wandert oder reitet jemand durch das Spielfeld, dann wird das Spiel unterbrochen. Hat derjenige das Spielfeld verlassen, wird weiter gespielt. Der erste, der jemanden durch das Spielfeld laufen sieht, pfeift ein Mal und derjenige, der die Person sieht, wie sie das Spielfeld verlässt, der pfeift zwei Mal. Mal ist es jemand von der Orga, der sich dann hinstellt und die Leute begleitet, die das Spielfeld betreten, mal sind es Spieler, die sie nur mit Blicken begleiten. In der Realität ist das oft viel einfacher, als in der Vorstellung.

Wir haben bei diesem Spiel (lt. Orga) 15 Minuten Spielunterbrechung wegen Radfahrern, Wanderern und Reitern gehabt. Wir sind super mit denen ausgekommen und hatten mit dem einen oder anderen auch ein kurzes "guten Tag - guten Weg - viel Spaß noch" ausgetauscht.
Getrennt davon hatten wir ein Mal eine 15-minütige Pause am Stück, durch einen Typen, der mit seinem Auto und Anhänger Holz laden wollte.
Er war wirklich erstaunt, als 10 Spieler ihre AEGs beiseite legten und ihm spontan halfen den Anhänger zu beladen. Vorher hatten sie den Holzstapel als Deckung genutzt ;)
So gesehen war es sogar ein positives Ereignis und zeigte, dass wir nebeneinander das gleiche Areal benutzten können. Der Typ hat jetzt sicher ein völlig anderes Bild von Airsoftspielern als vorher.

Das Spiel hier fand im Übrigen in der Nähe von Bern statt, so dass man da auch damit rechnen darf, dass da noch andere Nutzer durch das Naherholungsgebiet laufen. Ich spiele aber auch seit gut fünf Jahren in einem abgelegenen Waldareal auf einem Hochplateau am Vierwaldstätter See. Dort habe ich in den fünf Jahren genau zwei Mal erlebt, dass da jemand durchs Spielfeld gelaufen ist. Ein Mal eine Hundebesitzerin und ein Mal zwei Radfahrer. Mit denen hatte es auch keine Probleme gegeben: Ein Mal pfeifen STOPP, zwei Mal pfeifen WEITER SPIELEN.

Der Gedanke den man in dem Zusammenhang mit andern Nutzern hat, ist der das Airsoft gesellschaftlich verpönt ist und es auch einfach intolerante Leute gibt. Ich habe bisher ein Mal gehört, dass jemand uneinsichtig war und einfach meinte, er könne ganz provokativ mitten auf dem Spielfeld eine Pause machen. Die Leute haben dann weiter gespielt und der Typ hat sich aufgeregt, als er getroffen wurde.
Bei der Mutter, die mit dem Kinderwagen mitten auf dem Spielfeld auf den Gedanken kommen würde dort eine provokative Pause machen zu können, würde das gleiche widerfahren.


Grüsse

Steiny


Übrigens Toleranz: "Wer heute danach fragt, was unsere Gesellschaft ausmacht, was sie prägt und ihr Gestalt verleiht, wird auf diese drei Wesensmerkmale stoßen: Freiheit, Verantwortung und Toleranz." Dieser Satz stammt aus der Einleitung des aktuellen Buches von Bundespräsident Joachim Gauck "Freiheit - Ein Plädoyer", Kösel-Verlag, 2012. Wer also Lust hat, intoleranten Leuten einen Spruch über Toleranz zu verpassen, der zitiert einfach den Bundespräsidenten :P
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