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  • »evilmaker« ist männlich

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81

Samstag, 7. März 2015, 16:43

Ich frage mich ein wenig woher du deine Erkenntnisse hast - aber in Ordnung. Deine Angaben sind leider teilweise falsch.

Fuer ABS wird kein geschlossener Bauraum benoetigt. Eine klimatisierte Umgebung ist ebenfalls unnoetig (sofern man nicht die Angewohnheit hat die Umgebungstemperatur einer Differenz von 10°C auszusetzen). Mein CTC druckt bei offener Umgebung auf Glasplatte bei 85 - 90°C (First) Layer und danach bei 75°C Druckbetttemperatur. Wenn man sich die Schmiererei mit ABS und Aceton antuen moechte, ist das eine Moeglichkeit. Haarspray haelt je nach Sorte. Normaler Pritt Stift erzielte bei mir die besten Ergebnisse. Kann aber natuerlich auch an deinem Druckbett liegen.

Zu den Werkstoffen: PLA ist nicht Wasser- und Witterungsbestaendig. Auch wenn du es 2 Wochen oder 3 Wochen irgendwo einlegst, kannst du die Langzeitauswirkung nicht abschaetzen und macht es als Werkstoff fuer aeusserliche Anwendung unbrauchbar. Hast du die Teile vor und nach Wasserbehandlung maßlich ueberprueft? Gabs es Aenderungen? PLA ist knueppelhart, verfuegt ueber ein hohes E - Modul und ueber eine geringe Streckgrenze (je nach Temperatur). ABS bietet dort als Werkstoff weitaus bessere Allgemeineigenschaften. Leg dir einfach mal beide Datenblaetter nebeneinander und schau dir ein Spannungs / Dehnungsdiagramm an. Mal ganz davon ab - wenn du das Material nachtraeglich Strahlspanen oder schleifen moechtest, wirst du Dankbar sein ABS genutzt zu haben... zum Acetonbedampfen sage ich jetzt besser nichts, außer man findet Maßtoleranzen von +-1mm vollkommen in Ordnung (kann ja je nach Anwendungsfall auch ausreichend sein).

Nochwas: Du redest von der Schmelztemperatur - die ist bei Sonneneinstrahlung vollkommen egal. Was du meinst ist die Erweichungstemperatur.
"Wohltaetig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezaehmt, bewacht."

  • »Alkany« ist der Autor dieses Themas

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82

Samstag, 7. März 2015, 18:21

Ich bin kein Experte. Das sind alles lediglich die Erkenntnisse, die ich durch austesten mit meinem Drucker gewonnen habe. Würde also nicht sagen, dass sie falsch sind, sondern auf meinen Drucker in dieser Form eben zutreffen. Meine Beobachtungen lassen sich auch durch dutzende ähnliche Berichte im Ultimaker-Forum bestätigen.

Der Ultimaker 2 hat auch ein beheizbares Glasdruckbett und alles unter 100 Grad war immer definitiv zu wenig, selbst wenn ich einen Brimlayer drum herum und mit Haarspray gedruckt habe. Mit der "Schmierei" ging es etwas besser, aber es ist natürlich schon eine Sauerei.

Ich möchte ja auch nicht bestreiten, dass ABS der bessere Werkstoff ist, aber sehr viele Drucker kommen damit nicht zurecht. Daher ja mein Vorschlag mit Colorfabb XT, das mehr oder weniger die guten Eigenschaften beider Werkstoffe kombiniert.
Nach dem Wasserbad sah das Testobjekt immernoch gleich aus und geschrumpft ist es eigentlich auch nicht. Hab allerdings nur grob ein Geodreieck dran gehalten.

Ist die Erweichungstemperatur nicht automatisch auch niedriger, wenn der Schmelzpunkt auch niedrig ist?

By the way, wenn PLA-Stücke mit wasserbeständiger Farbe grundiert, lackiert und dann noch mit Klarlack als Schutz behandelt werden, dann ist die Wasserlöslichkeit doch gar nicht so wichtig, oder?

BlubbFish

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83

Montag, 4. Mai 2015, 13:56

Um das Thema mal wieder aus dem Grab zu holen. Aktuell experimentiere ich mit PLA-Flex rum.
Vorteil da es weich ist Zerbricht es nicht so leicht, aber beim Drucken verhält es sich wie dünnflüssiger Mist. Hält überall, nur nicht dort wo es hinsoll.

Hat einer von euch damit Erfahrungen?

Ich versuch damit grade ein Gehäuse für eine kleine Platine herzustellen.
:mp: Mööh machte der Rasenmäher

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